Nachricht vom CEO
KI-Leitlinien
Stand: April 2026 Diese Seite fasst zusammen, wie ich Künstliche Intelligenz (KI) in meiner täglichen Arbeit einsetze. Damit sind Tools gemeint, die auf maschinellem Lernen basieren und selbstständig Texte, Bilder, Code oder Analysen erzeugen. Ich zeige das offen, weil Transparenz zu meiner Arbeit gehört und weil Kunden wissen sollten, worauf sie sich einlassen, wenn sie meine Dienstleistung buchen. Warum diese Leitlinien KI ist Teil meines Werkzeugkastens. Ich nutze sie für Texte, Recherche, Code und gelegentlich für Bildbearbeitung. Statt das zu verschweigen, zeige ich lieber, wo und wie. Das schafft Vertrauen, reduziert Unsicherheit auf Kundenseite und erfüllt zugleich die Vorgaben der EU-KI-Verordnung, die seit Februar 2025 schrittweise wirksam wird. Die Pflicht zum Aufbau von KI-Kompetenz (Art. 4) gilt bereits, die Transparenz- und Kennzeichnungspflichten für bestimmte KI-Inhalte (Art. 50) greifen ab dem 2. August 2026. Meine Rolle im Sinne der EU-KI-Verordnung Ich bin **Betreiber** von KI-Systemen im Sinne von Art. 3 Nr. 4 der EU-KI-Verordnung. Das heißt, ich nutze bestehende KI-Tools wie Claude, Canva oder Adobe-Anwendungen als Endnutzer unter eigener Verantwortung. Ich entwickle selbst keine KI-Modelle und biete keine eigenen KI-Systeme unter meinem Namen an. Wenn ich mit Kunden an KI-gestützten Workflows oder Automatisierungen arbeite, folge ich dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Ich unterstütze meine Kunden dabei, eigene KI-Setups aufzubauen, die sie selbst verantworten und weiterführen können. Die KI-Infrastruktur, Zugänge und Daten bleiben in der Hand des Kunden. Meine Rolle ist die des Umsetzers und Trainers, nicht die eines KI-Anbieters. Meine Grundsätze 1. Ich nutze KI als Werkzeug, nicht als Ersatz für Urteilsvermögen. Jeder Output wird geprüft, bevor er rausgeht. 2. Ich übernehme die volle Verantwortung für alles, was unter meinem Namen erscheint. Ein KI-Fehler ist mein Fehler. 3. Ich wahre Vertraulichkeit und Datenschutz. Ich arbeite grundsätzlich nur mit öffentlich zugänglichen Informationen meiner Kunden. Interne oder sensible Daten setze ich ausschließlich nach vorheriger Absprache und Freigabe ein. 4. Ich stehe zu meinem KI-Einsatz. Kunden erhalten jederzeit eine klare Auskunft darüber, wo und wie KI in ihr Projekt einfließt. 5. Ich bilde mich laufend weiter. KI entwickelt sich schnell. Diese Leitlinien passen sich an. Welche Tools ich nutze - Claude (Anthropic): KI-Assistent, den ich täglich für Texte, Analysen, Code und Strategie nutze. Wird zusätzlich mit der Shopify API kombiniert, um datenbasierte Shop-Optimierungen und Automatisierungen in Kundenprojekten umzusetzen. - Freepik AI und Nano Banana Pro: Für KI-Bildgenerierung und Produktfotografie - Adobe Lightroom und Photoshop: KI-Funktionen wie Generative Fill, Entrauschen und Objektentfernung - Canva KI-Funktionen: Magic Write, Magic Design und Bildbearbeitung - CapCut: Videobearbeitung inklusive KI-Features für Schnitt und Effekte - Captions: Transkription und Untertitel für Videos - Notion AI: Zusammenfassungen und Schreibhilfe in meiner Projektverwaltung - Onepage KI-Funktionen: Für Alt-Texte, Meta-Daten und Textoptimierung auf Websites Ich bevorzuge Anbieter mit klaren Datenschutzregelungen und der Möglichkeit, Eingaben nicht für das Modelltraining verwenden zu lassen. Wofür ich KI einsetze Im Alltag hilft mir KI bei Ideenfindung, Textentwürfen, Recherche, Code für Shopify und Automatisierungen sowie beim Strukturieren komplexer Aufgaben. In Kundenprojekten nutze ich sie für Produkttexte, Konzepte, Schulungsinhalte und gelegentlich Bildbearbeitung. Jeder Output wird von mir redigiert und freigegeben, bevor er Dich oder Deine Zielgruppe erreicht. Was ich nicht mit KI mache - Keine Fake-Bewertungen oder erfundenen Testimonials - Keine Deepfakes realer Personen - Keine Manipulation von Bildern, die Tatsachen verfälscht - Keine sensiblen Daten in öffentlichen KI-Tools (Passwörter, Kundendaten, Zahlen, NDAs) - Keine ungeprüften KI-Aussagen in rechtlichen, steuerlichen oder medizinischen Kontexten - Keine gezielte Nachahmung lebender Künstler oder geschützter Marken Datenschutz und Kennzeichnung Vor jedem KI-Einsatz prüfe ich, welche Daten notwendig sind und welche nicht. Personenbezogene oder vertrauliche Informationen werden anonymisiert oder bleiben komplett draußen. Wenn ein Projekt KI-Verarbeitung erfordert, die über Standardaufgaben hinausgeht, wird das transparent besprochen. Die EU-KI-Verordnung (Art. 50) verlangt ab dem 2. August 2026 Kennzeichnungspflichten für bestimmte KI-generierte Inhalte, insbesondere Deepfakes. Für Texte, die unter menschlicher redaktioneller Kontrolle entstehen, gilt diese Pflicht ausdrücklich nicht. Genau so arbeite ich: Jeder veröffentlichte Text läuft durch meine Hände. KI-generierte Bilder setze ich gezielt ein, vor allem für Produktfotografie und Social-Media-Grafiken. Wo sie unter die Kennzeichnungspflicht fallen, weise ich entsprechend darauf hin. Fragen dazu? Melde Dich gerne.
Daniel Leismann
Einzelunternehmer
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Daniel Leismann
Creator, Designer & Coach
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